Vermessung für das öffentliche Kataster

Leistungen der Katastervermessung

  • Grenzpunktbestimmung
  • Bildung Flurstücke
  • Gebäudeeinmessungen
  • Verkauf von Liegenschaftskarten, Flurstücks- und Eigentumsnachweisen
  • Gebührenberechnung für diese Leistungen erfolgt einheitlich für alle öffentlich bestellen Vermessungsingeniere in Sachsen

Lie­gen­schafts­ka­tas­ter und Grund­buch er­gän­zen sich beim Nach­weis von Be­sitz­ver­hält­nis­sen. Im öf­fent­li­chen Lie­gen­schafts­ka­tas­ter wer­den al­le Grund­stü­cke in ei­ner Kar­te nach­ge­wie­sen. Das Grund­buch da­ge­gen weist die Rechts- und Ei­gen­tums­ver­hält­nis­se nach. Die Grund­stü­cke wer­den ent­spre­chend ih­rer Po­si­ti­on im Ge­län­de im Lie­gen­schafts­ka­tas­ter be­nannt. Dort sind La­ge, Ab­mes­sun­gen und Grö­ße des Grund­stücks be­schrie­ben. Die La­ge er­gibt sich aus den Flur­stü­cken, die im Lie­gen­schafts­ka­tas­ter den Grund un­ab­hän­gig von den Rechts­ver­hält­nis­sen als kleins­te Ein­heit be­schrei­ben und num­me­riert sind. Meh­re­re Flur­stü­cke bil­den ei­nen Flur, meh­re­re Flu­re ei­ne Ge­mar­kung. Da­ten wie die Ge­mar­kun­gen, Flu­re, Flur­stü­cke, Grund­stücks­gren­zen, Ge­bäu­de und an­de­re Geo­da­ten wer­den im Lie­gen­schafts­ka­tas­ter, ge­nau­er im Ka­tas­ter­buch­werk, ge­führt. Im Ka­tas­ter­zah­len­werk wer­den al­le Da­ten zu den Flur­stü­cken ge­führt, die er­fasst wur­den. Im Ka­tas­ter­kar­ten­werk wer­den die Flur­stü­cke maß­stabs­ge­treu dar­ge­stellt. Der Nach­weis von Grund­stücks­be­sitz muss sich al­so am Lie­gen­schafts­ka­tas­ter ori­en­tie­ren, in dem Geo­da­ten ak­tu­ell ge­führt wer­den müs­sen. Ver­än­de­run­gen an Ge­bäu­den oder an Grund­stü­cken et­wa durch Bau­maß­nah­men oder Tei­lun­gen müs­sen von ei­nem öf­fent­lich be­stell­ten Ver­mes­sungs­in­ge­nieur ver­mes­sen wer­den. Der­je­ni­ge, der Ver­än­de­run­gen an Grund­stü­cken zur Be­sitz­klä­rung ein­tra­gen möch­te oder muss, be­auf­tragt den Ver­mes­sungs­in­ge­nieur. Die Er­geb­nis­se sei­ner Ar­beit die­nen als Grund­la­ge für die not­wen­di­gen Ver­än­de­run­gen im Lie­gen­schafts­ka­tas­ter.

Wer­den et­wa im Erb­fal­le oder bei an­de­ren Ge­le­gen­hei­ten be­ste­hen­de Grund­stü­cke auf­ge­teilt, müs­sen die Teil­stü­cke ex­akt ver­mes­sen und vor­läu­fig oder end­gül­tig mar­kiert wer­den. Auf der Ba­sis der Mess­er­geb­nis­se wird dann beim Ka­tas­ter­amt ei­ne neue Flur­kar­te be­an­tragt. Im letz­ten Schritt folgt der dar­auf be­ru­hen­de Grund­buch­ein­trag über ei­nen No­tar. Ein an­de­rer An­wen­dungs­fall ist, wenn es Un­klar­heit über ge­naue Grenz­ver­läu­fe gibt, et­wa, weil Grenz­stei­ne be­schä­digt oder gar ver­schwun­den sind. Wer­den Ge­bäu­de auf Grund­stü­cken neu er­rich­tet oder ver­än­dert, müs­sen sie ver­mes­sen wer­den, da­mit die ent­spre­chen­den Da­ten in das Lie­gen­schafts­ka­tas­ter auf­ge­nom­men wer­den kön­nen. Hier wer­den die Ecken und zur Kon­trol­le die Ge­bäu­de­län­gen ver­mes­sen. Für all die­se Mes­sun­gen für das Lie­gen­schafts­ka­tas­ter fin­den Sie den rich­ti­gen Part­ner in un­se­rem Ver­mes­sungs­bü­ro. Mes­sun­gen für das Lie­gen­schafts­ka­tas­ter müs­sen nach den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten in For­mu­la­ren be­an­tragt wer­den, die Sie auf un­se­rer In­ter­net­sei­te her­un­ter­la­den kön­nen.

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